Über mich

Mit einem Viechervirus wurde ich wohl schon bei der Geburt 1968 infiziert. Eine Erbkrankheit ist es jedenfalls nicht. Schon als Kleinkind gab es auf die Frage meiner Eltern:“was willst Du denn zum Geburtstag/ Weihnachten?“ immer eine Antwort: Einen Hund!

Ich bekam dann irgendwann, na was ? …ein Meerschweinchen !!! Toll… !!

Ich bediente mich also an den Nachbarhunden und ging, glaube ich, einigen gehörig auf die Nerven. Zwei Schulpraktika machte ich im Tierheim Göttingen. Denn der Tierschutz liegt mir bis heute besonders am Herzen.

Der erste eigene Hund musste warten, bis ich mit 22 Jahren zu Hause auszog. Er war eine brisante Spitz-Terrier-Mischung, der so manchem das Fürchten lehrte. Im Jahre 2002 mußten wir unseren Randy nach 11 Jahren zusammenlebens mit 13,5 Jahren aufgrund mehrerer langjähriger Erkrankungen gehen lassen. Nach ca. 4 Wochen zog ungeplant unser Grieche Timmy mit ca. 9 Wochen ein. Lange Zeit bereicherten  Timmy, Odin und Paul unser Leben.

Gudrun mit Odin und Timmy

 

 

 

 

 

 

 

Timmy (Mischling woraus auch immer) lebt bei mir, seit er ca. 9 Wochen alt ist und wurde 2002 geboren. Er kommt von Rhodos/ Griechenland und wurde dort als Baby ausgesetzt. Eine besorgte Touristin brachte ihn mit nach Deutschland. Timmy möchte immer neue Sachen lernen und ist ein kleiner Streber. Er lässt sich irgendwie in kein Schema pressen und hat einen ausgesprochenen Dickkopf, der seinem Herrchen schon manchmal die Zornesröte ins Gesicht treibt. Er macht Dinge wie Dummyarbeit und Mantrailing recht gut. Agility und Dogdance nach Laune. Außerdem lernt er gerne immer neue Tricks.

Timmy

Leider musste mein lieber Timmy am 18.4. 2014 über die Regenbogenbrücke gehen. Ein bösartiger Tumor in der Leber ließ alles sehr sehr schnell zu Ende gehen. Mehr dazu unter „Aus dem Alltag“ „Mein Timmy“ !

Dann ist da noch der Odin. Husky- Schnauzer-Mix geboren 2001. Er kam mit ca. 3 Jahren zu uns. Das Alter ist geschätzt, da er ein Fundhund ist. Er saß 1 Jahr im Tierheim, da er ein etwas seltsames Ausdrucksverhalten hat. Außerdem reagiert er recht aggressiv auf landwirtschaftliche Geräte, wie z.B. Trecker, Anhänger aller Art, vor allem Dinge, die klappern beim Fahren. Da er am Hals sehr empfindlich ist, denke ich , dass er evtl. mal Kettenhund auf einem Bauernhof war. Er hat es jedenfalls bestimmt nicht so toll gehabt. Er hat keine besonderen Hobbys, außer es sich gut gehen zu lassen und unser Bett, das Sofa und andere Dinge zu genießen. Da er herzkrank ist, ist er leider auch nicht so belastbar. Bis heute habe ich nur Tierschutzhunde und würde auch keine anderen wollen.

Odin

Am 15.August 2015 mußten wir nun auch unseren lieben Odin gehen lassen. Er war ein besonderer Hund der immer unvergessen sein wird. Seine kautzige Art fehlt uns sehr. Er wird immer in unseren Herzen seinen festen Platz haben.

 

 

 

 

Paul

Seit September 2011 lebt nun noch Paul bei uns. Auch er war 1 Jahr im Tierheim. Wobei ich ihn dort von Anfang an als Gassigeher 1x wöchentlich betreut habe. Leider wurde er dort als eher unbequm empfunden. Ich bin nicht sicher, was ihm widerfahren wäre, wenn ich ihn dort gelassen hätte!!??
Paul hat das Problem, dass er Ressourcen gegen Mensch und Hund eindrucksvoll verteidigt. Er hat sich hier aber wunderbar integriert, sowohl mit den Hunden als auch den Katzen. Anhand eines DNA -Tets wissen wir nun auch, was in ihm steckt. Er ist eine Mischung aus überwiegend Golden Retriever und Dackel sowie ein wenig Wolfspitz und DSH. Er ist ein ganz wunderbarer Hund, zwar mit Ecken und Kanten, aber ganz viel Persönlichkeit.

 

 

 

Am 31.12. 2015 am Sylvestertag kam dann unsere Lotte/Ayla in unser Leben geschneit und bereichert nun unser Leben  gemeinsam mit Paul. Ihre Geschicht werde ich irgendwann einmal aufschreiben.

 

Besonders am Herzen liegen mir die problematischen Hunde. Es gibt für fast jedes Problem eine Lösung und jeder Hund hat das Recht darauf, verstanden zu werden. Denn er macht nichts aus Bosheit oder Berechnung. Leider findet man mit „solchen“ besonderen, verhaltensoriginellen Hunden oft keine Hilfe. Dies weiß ich aus eigener leidvoller Erfahrung. Man gerät nur allzu schnell an Menschen, die sagen, der gehört eingeschläfert, oder die etwas von Dominanz und Rudelführung erzählen. Folterinstrumente wie Stachler, Strom u.v.m. kommen ins Gespräch oder sogar zum Einsatz.
Dies ist nicht nur Tierquälerei und tierschutzrelevant, sondern schlicht nicht nötig.

Da ich selbst schon seit Kindertagen dem Tierschutz verbunden bin und aktiv Tierschutzarbeit mache liegen mir diese Hunde sehr am Herzen. Ich selbst habe nur Tiere aus dem Tierschutz und das würde ich auch immer wieder so machen. Fast alle meine Hunde waren nicht gewollt weil sie als aggresiv angesehen wurden, weil man sie nicht verstehen wollte, weil man sie nicht sehen wollte. Ich liebe Hunde die auch mal NEIN sagen und sich eben nicht alles gefallen lassen. Diesen Hunden gehört mein Herz und ich werde nicht müde werden ihnen meine Stimme zu geben.

Ich habe zwei Jahre in einem Katzenhaus gearbeitet, fünf Jahre in einem Tierheim.

Auch bereichern einige Samtpfoten mein bzw. unser Leben
Ich kann sagen: “Ich liebe Katzen“. Katzen sind einfach toll und ich möchte sie niemals missen.
Deshalb betreibe ich auch noch eine kleine Katzenpension und bin auch im Katzenschutz aktiv. Deshalb möchte ich hier noch einmal appelieren: bitte, bitte laßt Eure Kater und Katzen unbedingt kastrieren. Alle Tierheime, Katzenhäuser und privaten Tierschützer sind voll mit Katzen, die keiner will. Die Vermittlung an nette Menschen wird aufgrund der Vielzahl immer schwerer. Auch ich habe hin und wieder Vermittlungskatzen.
Wer immer Tierschutzfragen hat, egal welcher Art, ob Hund, Katze oder Kleintier, ob ein Tier abgegeben werden muss oder man eines sucht, kann sich gerne an mich wenden. Ich werde in irgend einer Weise versuchen, weiter zu helfen. Und sei es nur, dass ich geeignete Adressen weitergebe, Tiere auf meiner HP einstelle, weiterleite, aushänge etc. Oder, dass man nach anderen Lösungsmöglichkeiten sucht.

Ich danke all jenen Hundepersönlichkeiten, die waren und die kommen werden. Die von vielen als unbequem empfunden werden. Ich danke ihnen dafür, sie als Mentoren gehabt zu haben und freue mich darauf, noch viele solcher Persönlichkeiten kennen zu lernen.
Sie haben alle einen Platz in meinem Herzen.

Zum Hundetraining kam ich eigentlich durch unseren Timmy. Ein Welpe war nicht geplant und warf Fragen auf. Und schließlich wollten wir dem Kerlchen das Tierheim ersparen. Schnell begann mich das Thema Hundeverhalten und Training immer mehr zu fesseln. Zudem suchte ich immer wieder nach Alternativen zu den mir dargebotenen Trainingsansätzen. So lernet ich meine damalige „Freundin“ und Kollegin kennen, die aus dem Clickertrainig kam. Es entstand aus verschiedenen Gründen die Idee, gemeinsam etwas zu machen. So wurde HundgeRecht im Jahre 2007 geboren. Leider halten „Freunde“ nicht immer, was sie versprechen und so übernahm ich 2008 die Hundeschule alleine. Was mich vor viele fast unlösbare Probleme stelle. Aber manchmal muß man sich halt durchbeißen

6 Jahre war ich zusätzlich in einer befreundeten Hundeschule als Co- Trainer angestellt.

Da mir kontinuierliche Weiterbildung und Training über positive Verstärkung sehr wichtig ist, findet Ihr unter Qualifikationen die Liste mit der von mir besuchten Seminare, Vorträge und Weiterbildungen. Besonders inspiriert haben mich die Arbeitsweise von Dr. Ute Blaschke-Berthold, Birgit Laser u.a.. Deshalb möchte ich hier mein Lieblingszitat von Dr.Ute Blaschke-Berthold anhängen. Es sagt so viel aus!!!

“Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten.”

Dr. rer. nat. Ute Blaschke-Berthold, CumCane

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