Mein Timmy

Warum? Das fragt man sich und es gibt keine Antwort!

Was haben wir doch alles erlebt, mein Timmy und ich…..

Er hat mich auf den Weg gebracht, über Training nachzudenken und gelerntes in Frage zu stellen. Er war ein so besonderer Hund mit einem so einzigartigen Wesen! Er hat mir soviel beigebracht, hat immer zu mir gestanden auch in schwierigen Zeiten, ER war immer da.

Am 18.April (Karfreitag) war der unfassbare Tag gekommen. Nachdem wir in der Klinik zuvor ein paar Monate in Aussicht gestellt bekamen, waren es dann nur 1,5 Wochen. Es hat nicht sollen sein und es tut soooo weh……. Tausend Dank an dieser Stelle an Vanessa und Helge! Danke das Ihr für uns dagewesen seid! Ich vermisse ihn so sehr, aber wie heißt es so schön „das Leben geht weiter“ und das stimmt. Und langsam ist Platz für eine tiefe Dankbarkeit, dass ein so besonderer Hund sein Leben mit mir geteilt hat. Er hat mir so viel beigebracht und hat mir den „Arsch“ gerettet, wenn wir mal wieder einen „Auftritt“ zum Weihnachtsreiten o.ä. hatten. Timmy hat Publikum geliebt und war voll in seinem Element, wenn er sich präsentieren konnte- ich fand sowas eher furchtbar und Timmy hat es so toll gemacht.

Mein Timmy sollte doch ganz alt werden! Und nun waren es nur 12 Jahre.

So einen Hund gibt es niemals wieder! Er war mein Seelenhund…………

„Seelenhunde hat sie jemand genannt….
Sie sind unvergessen, weil sie unser Leben verändert haben und auch nach 
ihrem Tod in uns weiterleben.
Wir spüren es in unserem Denken, unserem Handeln, in unserem Fühlen.

Seelenhunde hat sie jemand genannt….

Jene Hunde, die es nur einmal gibt in unserem Leben, die wir begleiten durften
und die uns geführt haben auf andere Wege.
Seelenhunde hat sie jemand genannt…..

Jene Hunde, die wie ein Schatten waren und die Luft zum Atmen,
 jene Hunde, die uns ohne Worte verstanden haben. Kein Tag vergeht ohne an sie zu denken, ohne sie zu vermissen.  Und nur Hundemenschen können verstehen, wie es ist, so einen Seelenhund  zu verlieren.“

Brief aus dem Regenbogenland

Du warst bei mir bis zum Ende.
Und auch nachdem ich schon gegangen war,
hast du mich noch eine Weile gehalten.
Als meine Seele meinen Körper verließ,
blickte ich hinab und sah dich weinen.

Ich würde dir so gerne sagen, dass ich alles verstanden habe.
Du hast diese letzte Entscheidung nur für mich gefällt.
Und sie war weise.
Es war Zeit für mich zu gehen.
Ich danke dir für dein Verständnis.
Niemand wird meinen Platz einnehmen.
Aber die, die nach mir kommen,
brauchen die Liebe und Zuneigung
so, wie ich sie hatte.

Du denkst immer an mich.
Das sind Momente, wo du so unendlich traurig bist.
Bitte, denk nicht voller Trauer zurück.
Denke nur daran wie glücklich wir waren.
Und wenn die nächsten Wegbegleiter dich für immer verlassen müssen,
dann werde ich an der Regenbogenbrücke auf sie warten.
Ich werde ihnen danken, dass auch sie Dich glücklich machten.
Und ich werde auf sie aufpassen – für Dich!

Ich danke dir dafür, dass Du mich geliebt hast, 
Du für mich gesorgt hast
und Du den Mut hattest
mich mit Würde gehen zu lassen.

Dein treuer Wegbegleiter

Hier gibt es ein sehr schönes Filmchen (nicht von mir)

und
ein toller liebevoller und treffender Artikel!

Diese tollen Schmuckstücke habe ich mir aus Timmys Fell als Erinnerung machen lassen. Tausend Dank nochmal an Susanne Beckmann für diese wunderschöne Erinnerung. Wenn ihr auf die Bilder klickt kommt ihr zur Seite von Susanne Beckmann Ihr Tier ihr Juwel.

 

Nachfolgend eine kleine Fotosammlung, die ich nach und nach immer mal erweitern werde. Als erstes ein schönes Bild, das meine liebe Freundin Birgit für mich gebastelt hat. Dafür nochmal vielen lieben Dank!!!

Folgender Liedtext der „Söhne Mannheims“/“ Xavier Naidoo“ ist sehr schön und passend:

In unserer Sanduhr fällt das letzte Korn.
Ich hab gewonnen und hab ebenso verlor’n.
Jedoch missen möcht ich nichts,
alles bleibt unser gedanklicher Besitz.
Und eine bleibende Erinnerung.
Zwischen Tag und Nacht legt sich die Dämmerung.

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