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2 Tage her

Hundgerecht - die Hundeschule

#einefragederangst #positiveshundetraining #onlinehundetraining

Weiter geht es mit Teil 2:

2 - Wann ist Angst schädlich?

Eigenartige Frage, oder?

Angst macht nie Spaß. Denn Angst ist eine Emotion die nach einer potentiellen oder tatsächlichen Bedrohung auftritt.

Oft ist es aber so, dass wir nie gänzlich verhindern können dass ein Hund Angst hat.

Damit meine ich Hunde, die sog. Angstauslöser haben, deren Auftreten wir nicht kontrollieren können:

- Menschen (es sei denn man fährt an den A**** der Welt - aber selbst dort ist man nicht sicher

- PKWs/Motorfahrzeuge

- andere Hunde

- Geräusche (auch Feuerwerk und Gewitter usw.)

uvm.

Wir können unsere Umwelt nicht völlig kontrollieren.

Wenn ein Hund also täglich mit Angstauslösern konfrontiert wird und er daraufhin Stresszeichen oder Angstverhalten zeigt (beides ist nicht trennbar) wird seine Lebensqualität stark eingeschränkt sein.

Der Stresspegel (Cortisol im Blut) wird dauerhaft erhöht sein und sorgt beim Hund für ständige Alarmbereitschaft. Leicht nachvollziehbar, dass das keinen Spaß macht.

Summieren sich Ängste und hat der Hund vor verschiedenen Dingen Angst ist eine Unterstützung in Form von gezieltem Training wirklich sinnvoll.

Andernfalls ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass aus den Ängsten andere "problematische" Verhaltensweisen entstehen oder der Hund wegen des anhaltenden Stress' gesundheitliche Probleme bekommt. Und die führen dann in einen weiteren Teufelskreislauf, da Schmerzen den Stresspegel immer schön hoch halten.

Hat dein Hund also häufig Angst, kann er sich in seiner Umwelt nur gehemmt bewegen, ist ständig in Hab-Acht-Stellung oder verkriecht sich jedesmal, wenn ein Auto hinter dem Wohnzimmerfenster entlang fährt kannst du seine Lebensqualität durch gezieltes Training erheblich verbessern.

Wie du deinem Hund helfen kannst bestimmte Auslöser nicht mehr als bedrohlich zu finden - darüber gibt es in den nächsten Tagen mehr.
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3 Tage her

Hundgerecht - die Hundeschule

#einefragederangst #positiveshundetraining #onlinehundetraining

Wir starten diese Woche mit einer neuen Idee. Der Themen-Woche.

Diese Woche dreht sich alles um das Thema Angst. Hier werdet ihr verschiedene Beiträge finden, die sich alle um Angst bei Hunden drehen.

Wir starten mit der Frage, die mich oft erreicht:

1 - "Sollte man Angst bei Hunden ignorieren?"

Ganz oft steckt hinter dieser Frage die Vermutung, wenn man auf das ängstliche Verhalten des Hundes eingehen würde, dann verstärke man damit die Angst.

Schauen wir uns dazu an, was Angst ist.

Angst ist eine angeborene Emotion. Jeder von uns kennt sie und ich denke jeder hatte in verschiedenen Situationen bereits Angst. Aus dieser Emotion heraus entstehen verschiedene ängstliche Verhaltensweisen (beim Hund vermeiden, flüchten, sich verkriechen, klein machen, Schutz suchen).

Diese Emotion können sich Hunde nicht bewusst aussuchen. Bestimmte Auslöser (beispielsweise ein Knall, ein großer lauter Traktor, Wildschweingeruch) führen dazu, dass ein Hund Angst hat.

Was einem Hund Angst macht hängt ganz vom Hund ab. Es gibt tatsächlich robustere Typen und eher zurückhaltende Hunde.

Wenn Hunde ängstlich reagieren, dann steckt da also eine Emotion dahinter die sich richtig mies anfühlt, die keinen Spaß macht und die die Hunde selbst erst mal nicht beeinflussen können (es sei denn sie können sich in Sicherheit bringen oder haben andere Strategien entwickelt).

Hat ein Hund Angst und sucht bei dir als Sozialpartner Schutz, dann freu` dich darüber, dass dein Hund in dieser für ihn stressigen Situation in der Lage ist, zu dir zu kommen.

Bitte ignoriere ihn dann nicht sondern biete ihm Körperkontakt oder Schutz wenn er das möchte.

Ich bin zwischenzeitlich so weit dass ich es als "asozial" bezeichne wenn ich meinen Hund, der meinen Schutz möchte ignoriere oder wegschicke.
Er wird dadurch NICHT lernen, zukünftig besser alleine klar zu kommen oder weniger Angst zu haben. Das Einzige was er lernen wird ist, dass der Mensch kein verlässlicher Sozialpartner ist sondern Kontakt ablehnt wenn es mal brenzlig wird.

Deshalb biete ich Schutz und sorge für Sicherheit, wenn mein Hund Angst hat.

Du kannst deinem Hund also guten Gewissens deinen Schutz bieten. Das macht eine gute Bindung aus:
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3 Tage her

Hundgerecht - die Hundeschule

Kann ich eigentlich von allen meinen Hunden sagen bisher. Und allen waren sie die BESTEN und ich würde sie nicht tauschen <3 😉Bei euch auch? ... mehrweniger

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