Kleiner Rückblick auf 2010

Das Jahr neigt sich dem Ende....

Und wie immer gab es auf und ab´s!

Um mit dem Positiven zu beginnen....

Es ist schön, Menschen um sich zu wissen, die einem freundschaftlich verbunden sind, die einen unterstützen und hilfreich zur Seite stehen. Mit denen man quatschen, lachen und ernst sein kann.

Im besonderen möchte ich Danke sagen zu


Niemand begeht einen größeren Fehler als jemand, der nichts tut, nur weil er meint wenig tun zu können!

In diesem Sinne: „ Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen“

Euch allen und vermutlich noch vielen anderen, vielen DANK!!!


Ein liebes Dankeschön auch an alle interessierten Kunden. Dafür, dass Ihr immer an Wissen Interesse habt und Euren Hund als Partner und Freund wahrnehmen könnt und wollt.


Es gab auch einiges an positiven Ereignissen dieses Jahr, wie z.B.



Auch das Negative soll nicht unerwähnt bleiben. Als da wäre:



Vielleicht sollten wir uns öfter mal die Frage stellen „Geb ich meinem Hund wirklich was er braucht und auch verdient“? Hunde leiden allzu oft, weil nicht klar ist, was Hund braucht und auch nicht braucht! Das echte Hineinversetzen und Hineinfühlen können macht vielleicht den Unterschied zwischen einem guten und einem weniger guten Tierhalter aus!

Wie fühlt sich ein Hund.........

....der Kindern schonungslos ausgeliefert ist. Der Geschrei, Lärm und Begrabschen ertragen muss. Ohne dass er sagen darf: das passt mir nicht. Er hat es zu ertragen oder er fliegt raus. Ohne Rückzugsmöglichkeit, zu dem die Kinder keinen Zugang haben. Kinder müssen lernen, den Hund und seine Bedürfnisse zu respektieren.

....der bei psychisch und suchtkranken leben muss. Er wird als Blitzableiter in der einen und Kuschelobjekt in der anderen Minute genutzt.

....der wegen zu wenig Sachkunde und Kenntnis über seine Bedürfnisse und Körpersprache für völlig normales Hundeverhalten vehement mit völlig indiskutablen „Hilfsmitteln“ bestraft wird.

....der bei einem normalen fröhlichen Spaziergang an einem Kettenwürger, ohne Luft zu kriegen, fröhlich Spazieren gehen soll?! Oder bei jeder falschen Bewegung am „Stachelhalsband“ geruckt wird. Mir wird ganz schlecht, wenn ich so etwas sehe und die Leute merken es nicht mal.

....der in permanentem Stress, durch ständige Überforderung mit seiner Umgebung, leben muß und nicht zur Ruhe kommen kann. Er bekommt dann den Stempel Hyperaktiv oder Schwierig.

....der auf Hundeplätzen zu so genannten, ach so lustigen Spielgruppen zusammenkommen muss. Mancher wundert sich dann später, warum sein Hund Hunde so gar nicht mag??!!

....der in Zwangszusammenkünften mit vielen Hunden Spazieren gehen muss. Während die Leute tratschen und erzählen und nichts mehr mitkriegen, bis eine Situation, die sich vermutlich schon lange angebahnt hat, eskaliert.

....auf Hundeplätzen, wo gebrüllt, geruckt und Wurfketten geworfen werden? Wo Hunde nur genutzt werden, um das eigene Ego zu befriedigen.

...die einen Stromstoß nach dem anderen kriegen, ohne zu wissen warum.

....der im Tierheim, beim Händler, in Zuchtanlagen, bei Zuchtschauen, in Hundeauslaufgebieten, Zuhause, in Hundeschulen, auf Hundeplätzen, im Zwinger.......u.v.m. lebt! Vielfach fühlt er sicher nichts Gutes!

....der in ein Dirndl gequetscht herumgezeigt und zur Schau gestellt wird.

....der ständig auf dem Arm getragen wird, mit Diamantenhalsband und Hundeparfüm ausgestattet.

....der über Volksfeste und Messen geschleift wird, obwohl man sieht wie unwohl er sich fühlt.

....der ständig frisiert und geföhnt wird, um dann auszusehen wie ein Pavian.

....der sich nicht schmutzig machen darf und sich nicht mal auf einer Wiese wälzen kann!


Vermutlich könnte man noch seeehhhr vieles aufzählen, aber jetzt soll es erst mal reichen und vielleicht ein wenig zum Nachdenken anregen!