Kleiner Rückblick auf 2010
Das Jahr neigt sich dem Ende....
Und wie immer gab es auf und ab´s!
Um mit dem Positiven zu beginnen....
Es ist schön, Menschen um sich zu wissen, die einem freundschaftlich verbunden sind, die einen unterstützen und hilfreich zur Seite stehen. Mit denen man quatschen, lachen und ernst sein kann.
Im besonderen möchte ich Danke sagen zu
Gisela, die es nie Leid ist sich meine Probleme und Sorgen anzuhören. Mit der man gut zusammenarbeiten, fachsimpeln und auch mal lachen kann. Die gerne teilt und gibt. Die mich immer unterstützt und mir beisteht.
Inga, auch sie muss sich immer wieder das eine oder andere anhören von mir. Auch sie ist immer da, wenn man sie braucht, und auch mit ihr arbeite ich gerne zusammen. Was wäre ein Sonntag Abend ohne Telefon und .....
Reinhold, der sehr viel von seiner Zeit für meine Dinge opfert und der das richtet, was „Frau“ nicht kann. Der viel im Hintergrund wirkt und immer da ist.
Birgit, auch sie schätze ich sehr als Kollegin und Freundin. Nie ist sie müde, etwas zu besorgen und mitzubringen. Und natürlich auch ihr lieber GöGa Eddy, auch er macht viele Ideen von mir möglich und verliert nie die Geduld, wenn Frau es wieder nicht schnallt.
Carola, die unermüdlich bastelt und werkelt, um für den Tierschutz etwas zu bewegen. Die irgendwie immer neue Ideen hat. Und die dafür nie etwas erwartet.
Danke an alle, denen die Tiere nicht egal sind und die auch mal genauer hinsehen und versuchen, etwas zu tun.
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Niemand begeht einen größeren Fehler als jemand, der nichts tut, nur weil er meint wenig tun zu können! |
In diesem Sinne: „ Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen“
Euch allen und vermutlich noch vielen anderen, vielen DANK!!!
Ein liebes Dankeschön auch an alle interessierten Kunden. Dafür, dass Ihr immer an Wissen Interesse habt und Euren Hund als Partner und Freund wahrnehmen könnt und wollt.
Es gab auch einiges an positiven Ereignissen dieses Jahr, wie z.B.
dass unsere Tiere im grossen und ganzen Gesund sind.
Die Vereinsgründung von "Aktiv für Hunde in Not"
dass ich dank der lieben Anja dem Tierheim wieder ein Stück näher gekommen bin
dass Vanessa wieder hier ist und ihre eigene Praxis eröffnet hat. *Freu*
Auch das Negative soll nicht unerwähnt bleiben. Als da wäre:
das tragische Ende von Countrydog/ Zarenhof, für die ich oft gespendet und gesammelt habe. Die Sache hat mich viele Nächte nicht schlafen lassen. Da es ja durch alle Medien ging, möchte ich das Ganze hier nicht näher erläutern. Mein Fazit daraus ist, dass man besser hingucken muss und misstrauischer sein sollte! Für alle, die mehr wissen möchten: http://www.derzarenhofinfo.com/
dass das Tierleid nie weniger, sondern immer mehr zu werden scheint. Es ist ein Kampf gegen Windmühlen und manchmal beneide ich jene, die sagen, „ich will´s gar nicht wissen“. Man schläft sicher besser und hat weniger graue Haare!
Traurig ist auch, dass man sich mit einer ehemaligen Kollegin und Freundin vor Gericht wiederfinden muss! Eigentlich haben Gerichte, denke ich, wichtigere Dinge zu verhandeln als „privaten Kinderkram“. Traurig, dass man so etwas nicht intern und untereinander wie erwachsene Menschen klären kann. Letztendlich kostet es nur Geld und es nützt keinem!
Ärgern tue ich mich auch oftmals über Kunden, die in die Hundeschule ( auch oder besonders in Harste) kommen und absolutes Neuland betreten, da es ihr erster Hund ist. Das alleine ist ja noch nicht verwerflich, denn angefangen haben wir alle mal und deshalb geht man ja auch in eine Hundeschule ! Aber schön wäre es oftmals gewesen, wenn sie sich vorher Gedanken gemacht hätten, was so ein Hund an Beschäftigung und Erziehung braucht und ob er überhaupt zu mir passt. Es gibt natürlich genauso Menschen, die schon ewig Hunde haben und trotzdem nichts verstanden haben. Mit einem Junghund sind viele einfach total überfordert und der Hund unterfordert. Dort ist kein Wissen über Kommunikation, Lernverhalten, Körpersprache und etliches anderes. Es sind die Kunden, um die man sich besondere Gedanken macht, weil sie mit der Situation nicht klarkommen. Man legt evtl. extra Termine um, um genau jenen Menschen zu ermöglichen an einem bestimmten Kurs teilzunehmen, den gerade sie nötig hätten, und was soll ich sagen....
...genau diese Menschen melden sich dann nicht an und haben auch so oft keine Zeit. Und behaupten dann auch noch, ihr Hund würde das alles ja nie lernen. Genauso verhält es sich bei extra angebotenen Theorieeinheiten. Die Menschen, die all das Wissen noch brauchen würden tauchen dort nie auf. Sondern es kommen immer jene, die sowieso immer Interesse zeigen und schon ganz viel wissen. Die scheuen sich nicht, es sich auch zum 5. Mal anzuhören. Und am Ende heißt es dann noch: aber ich war soo lange in der Hundeschule, das hat auch nichts genützt. Da könnte ich platzen. Kein Hundetrainer hat einen Zauberstab und aus dem Hund wird Zick Zack ein treuer und gut erzogener Begleiter. Vielmehr muss Mensch sich das mit seinem Hund als Team hart erarbeiten, und das Meiste muss der Mensch lernen.
Vielleicht sollten wir uns öfter mal die Frage stellen „Geb ich meinem Hund wirklich was er braucht und auch verdient“? Hunde leiden allzu oft, weil nicht klar ist, was Hund braucht und auch nicht braucht! Das echte Hineinversetzen und Hineinfühlen können macht vielleicht den Unterschied zwischen einem guten und einem weniger guten Tierhalter aus!
Wie fühlt sich ein Hund.........
....der Kindern schonungslos ausgeliefert ist. Der Geschrei, Lärm und Begrabschen ertragen muss. Ohne dass er sagen darf: das passt mir nicht. Er hat es zu ertragen oder er fliegt raus. Ohne Rückzugsmöglichkeit, zu dem die Kinder keinen Zugang haben. Kinder müssen lernen, den Hund und seine Bedürfnisse zu respektieren.
....der bei psychisch und suchtkranken leben muss. Er wird als Blitzableiter in der einen und Kuschelobjekt in der anderen Minute genutzt.
....der wegen zu wenig Sachkunde und Kenntnis über seine Bedürfnisse und Körpersprache für völlig normales Hundeverhalten vehement mit völlig indiskutablen „Hilfsmitteln“ bestraft wird.
....der bei einem normalen fröhlichen Spaziergang an einem Kettenwürger, ohne Luft zu kriegen, fröhlich Spazieren gehen soll?! Oder bei jeder falschen Bewegung am „Stachelhalsband“ geruckt wird. Mir wird ganz schlecht, wenn ich so etwas sehe und die Leute merken es nicht mal.
....der in permanentem Stress, durch ständige Überforderung mit seiner Umgebung, leben muß und nicht zur Ruhe kommen kann. Er bekommt dann den Stempel Hyperaktiv oder Schwierig.
....der auf Hundeplätzen zu so genannten, ach so lustigen Spielgruppen zusammenkommen muss. Mancher wundert sich dann später, warum sein Hund Hunde so gar nicht mag??!!
....der in Zwangszusammenkünften mit vielen Hunden Spazieren gehen muss. Während die Leute tratschen und erzählen und nichts mehr mitkriegen, bis eine Situation, die sich vermutlich schon lange angebahnt hat, eskaliert.
....auf Hundeplätzen, wo gebrüllt, geruckt und Wurfketten geworfen werden? Wo Hunde nur genutzt werden, um das eigene Ego zu befriedigen.
...die einen Stromstoß nach dem anderen kriegen, ohne zu wissen warum.
....der im Tierheim, beim Händler, in Zuchtanlagen, bei Zuchtschauen, in Hundeauslaufgebieten, Zuhause, in Hundeschulen, auf Hundeplätzen, im Zwinger.......u.v.m. lebt! Vielfach fühlt er sicher nichts Gutes!
....der in ein Dirndl gequetscht herumgezeigt und zur Schau gestellt wird.
....der ständig auf dem Arm getragen wird, mit Diamantenhalsband und Hundeparfüm ausgestattet.
....der über Volksfeste und Messen geschleift wird, obwohl man sieht wie unwohl er sich fühlt.
....der ständig frisiert und geföhnt wird, um dann auszusehen wie ein Pavian.
....der sich nicht schmutzig machen darf und sich nicht mal auf einer Wiese wälzen kann!
Vermutlich könnte man noch seeehhhr vieles aufzählen, aber jetzt soll es erst mal reichen und vielleicht ein wenig zum Nachdenken anregen!