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Liste der besuchten Fortbildungen ganz unten

Mit einem Viechervirus wurde ich wohl schon bei der Geburt 1968 infiziert. Eine Erbkrankheit ist es jedenfalls nicht. Schon als Kleinkind gab es auf die Frage meiner Eltern:“was willst Du denn zum Geburtstag/ Weihnachten?“ immer eine Antwort: Einen Hund!

Ich bekam dann irgendwann, na was ? ...ein Meerschweinchen !!! Toll... !!

Ich bediente mich also an den Nachbarhunden und ging, glaube ich, einigen gehörig auf die Nerven. Zwei Schulpraktika machte ich im Tierheim Göttingen. Denn der Tierschutz liegt mir bis heute besonders am Herzen.

Der erste eigene Hund musste warten, bis ich mit 22 Jahren zu Hause auszog. Er war eine brisante Spitz-Terrier-Mischung, der so manchem das Fürchten lehrte. Zur Zeit teile ich mein Leben mit Timmy und Odin.

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Timmy (Mischling woraus auch immer) lebt bei mir seit er ca. 9 Wochen alt ist. Er kommt von Rhodos/ Griechenland und wurde dort als Baby ausgesetzt. Eine besorgte Touristin brachte ihn mit nach Deutschland. Timmy möchte immer neue Sachen lernen und ist ein kleiner Streber. Er lässt sich irgendwie in kein Schema pressen und hat einen ausgesprochenen Dickkopf, der seinem Herrchen schon manchmal die Zornes Röte ins Gesicht treibt. Er macht Dinge wie Dummyarbeit und Mantrailing recht gut. Agility und Dogdance nach Laune. Außerdem lernt er gerne immer neue Tricks.

Dann ist da noch der Odin. Husky- Schnauzer-Mix. Er kam mit ca. 3 Jahren zu uns. Das Alter ist geschätzt, da er ein Fundhund ist. Er saß 1 Jahr im Tierheim, da er ein etwas seltsames Ausdrucksverhalten hat. Außerdem reagiert er recht aggressiv auf landwirtschaftliche Geräte, wie z.B. Trecker, Anhänger aller Art, vor allem Dinge, die klappern beim Fahren. Da er am Hals sehr empfindlich ist, denke ich , dass er evtl. mal Kettenhund auf einem Bauernhof war. Er hat es jedenfalls bestimmt nicht so toll gehabt. Er hat keine besonderen Hobbys außer es sich gut gehen zu lassen und unser Bett, das Sofa und andere Dinge zu genießen. Da er herzkrank ist, ist er leider auch nicht so belastbar. Bis heute habe ich nur Tierschutzhunde und würde auch keine anderen wollen.

Besonders am Herzen liegen mir die problematischen Hunde. Es gibt für fast jedes Problem eine Lösung- man muss es nur wollen.

Zwei Jahre habe ich in einem Katzenhaus gearbeitet, fünf Jahre in einem Tierheim. Außerdem habe ich ein zweiwöchiges Praktikum auf einem Gnadenhof im Allgäu für verhaltensgestörte/ aggressive Hunde gemacht, die dort resozialisiert werden. Dort habe ich auch zwei Seminare zu den Themen Mensch-Hund-Beziehung und Beschäftigungsmöglichkeiten für Hunde gemacht. Seminare zu Themen wie Nasenarbeit, Dummytraining, Tierkommunikation, Tellington-Touch und Mantrailing runden das Bild ab.

Hunde mit Verhaltensauffälligkeiten, wie z.B. Aggression liegen mir besonders am Herzen und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man mit solchen Hunden oft keine Hilfe findet.

Auch bei vielen so genannten Tierschützern stößt man aus mangelnder Sachkenntnis schnell an Grenzen. Tierschutz ist oft nur solange wichtig, bis es unbequem und anstrengend wird. Was das für den betreffenden Hund bedeutet, will ich hier nicht weiter ausführen. Ich denke, Menschen haben den Hund gemacht, wie er ist, also kann es nicht sein, dass der Hund „die Suppe auslöffeln“ muss. Sondern es muss Menschen geben, die nicht gleich aufgeben, wenn es schwierig wird. Wenn ich etwas dazu beitragen kann, werde ich es tun !

Außerdem möchte ich nun noch auf meine Katzenseite zu sprechen kommen.

Ich kann sagen: “Ich liebe Katzen“.

Katzen kann man nie genug haben(natürlich in einem vernünftigen und finanzierbaren Rahmen).

Ich habe mittlerweile mit denen, die draußen in der Scheune leben, zwölf Katzen. Alle sind selbstverständlich kastriert. Sie sind zum Teil zugelaufen, wilde Katzen aus dem Tierschutz, mutterlose Flaschenkinder, die ich großgezogen habe und die keiner wollte. Mein Erstkater lebt seit 18 Jahren bei mir. Außerdem noch 3 weitere Senioren mit 18 und mehr Jahren. Außerdem nehme ich seit Jahren Katzen von Freunden und Bekannten in Pflege. Dies werde ich zukünftig in etwas größerem Umfang als Katzenpension betreiben. Jeder kann mich gerne auf Katzenfragen und Probleme ansprechen. Falls jemand eine Katze sucht, ich selber habe ab und zu Katzen zum vermitteln oder aber kann Euch nette Katzenhäuser oderPrivatleute nennen, wo welche abzugeben sind. Wir haben mittlerweile in diesem Land ein ernstes Katzenproblem, weil es zu viele werden. Ein großer Teil stirbt einen elenden Tod, weil manche Menschen der Meinung sind, dass das schon immer so war und es so etwas wie „natürliche“ Auslese ist. Bitte lasst Eure Tiere kastrieren. Die Tierheime sind voll von kleinen und großen Katzen, die keiner will.

Wer immer Tierschutzfragen hat, egal welcher Art, ob Hund, Katze oder Kleintier, ob ein Tier abgegeben werden muss oder man eines sucht, kann sich gerne an mich wenden. Ich werde in irgend einer Weise versuchen, weiter zu helfen, und sei es nur, dass ich geeignete Adressen weitergebe. Oder dass man nach anderen Lösungsmöglichkeiten sucht.

Ich danke all jenen Hundepersönlichkeiten, die waren und die kommen werden. Die von vielen als unbequem empfunden werden. Ich danke ihnen dafür, sie als Mentoren gehabt zu haben und freue mich darauf, noch viele solcher Persönlichkeiten kenne zu lernen.

Sie haben alle einen Platz in meinem Herzen.

Da mir regelmässige Weiterbildung sehr wichtig ist und man immer auch mal  andere Sichtweisen und Menschen kennenlernen sollte ( Man muss sie durchaus nicht immer teilen,aber lernen kann man immer was!!!) findet Ihr im Anschluss eine Liste der von mir besuchten Seminare und Vörträge.

Gudrun

Denn solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen können, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken können ! 

Hier eine kleine Seminarliste:
Thema Veranstalter/Referenten Datum
Tellington Touch Sabine Treichel-Pohl Februar 2005
Nasenarbeit Birgit Laser Sommer 2005
Mensch Hund Beziehung Christiane Rohn 11.03.06
Dogsense Christiane Rohn 10.06.06
Dummy Training Viviane Theby Juli 2006
Mantrailing Sabine Gilfert Mehrere Seminare, zuletzt im März 2008
Ganzheitliches Hundetraining Elisabeth Beck Mai 2008
Aggression Dr. Ute Blaschke-Berthold Juni 2008
Hunde verstehen Martina Albert Februar 2009
Was Menschen von Wölfen lernen können Vortrag von Günther Bloch Mai 2009
Trainerfortbildung Martina Albert August 2009
Problemhunde Rolf C. Franck Oktober 2009
Alphastatus und Rangordnung Vortrag von
Clarissa v. Reinhardt
Oktober 2009
Antijagdtraining Pia Gröning März 2010
Aggressionsverhalten Mirjam Cordt April 2010
Happy dog Tour Vortrag von Günther Bloch Mai 2010
ZOS I Mirjam Müntefering Juni 2010
Tierkommunikation B. Efoghe
T.Waßmann
Okt.2010
Training mit  Impulsiven Hunden Anja Fiedler Nov. 2010
Vortrag: Spielenden Hunden sollte man zusehen Dr. Ute Blaschke-
Berthold

Feb. 2011
Workout Dr. Ute Blaschke-
Berthold
Feb.2011
ZOS II Mirjam Müntefering März 2011
Vortrag: Aggression Dr. Udo Gansloßer,
Günter Bloch
Mai 2011
In der Ruhe liegt die Kraft Maria Hense Juni
2011
Hundebegegnungen Dieter Degen Juni 2011

Vom 27.02.06 bis zum 11.03.06 habe ich ein Praktikum bei Christiane Rohn absolviert.

Ausserdem verschiedene Vorträge zu folgenden Themen:

Stress., Aggression, 1. Hilfe, Beschäftigung, Mensch Hund Beziehung, Tierkommunikation.

 Geplant 2012:

Welpen und Junghunderziehung nach CC mit Dieter Degen im Mai

Antijagdtraining mit Boris Boochs im Juni



Der Seestern
Ein furchtbarer Sturm kam auf. Der Orkan tobte. Das Meer wurde aufgewühlt und meterhohe Wellen brachen sich ohrenbetäubend laut am Strand.
Nachdem das Unwetter langsam nachließ, klarte der Himmel wieder auf. Am Strand lagen aber unzählige Seesterne, die von der Strömung an den Strand geworfen worden waren.
Ein kleiner Junge lief am Strand entlang, nahm behutsam Seestern für Seestern in die Hand und warf sie zurück ins Meer.
Da kam ein Mann vorbei. Er ging zu dem Jungen und sagte:" Du dummer Junge! Was Du da machst ist vollkommen sinnlos. Siehst Du nicht, dass der ganze Strand voll mit Seesternen ist? Die kannst Du nie alle zurück ins Meer werfen! Was Du da tust, ändert nicht das Geringste!"
Der Junge schaute den Mann einen Moment lang an. Dann ging er zu dem nächsten Seestern, hob ihn behutsam vom Boden auf und warf ihn ins Meer. Zu dem Mann sagte er :" Für ihn wird es etwas ändern!"