Gedanken zum Jahresende 2011
Beginnen möchte ich mit einem schönen Spruch, den ich im Internet gefunden habe!
Von Zeit zu Zeit sagen Leute zu mir „wach auf, es ist nur ein Hund!“ – sie verstehen nicht, warum man diese Wege zurücklegt, so viel Zeit und Gefühle investiert, oder die Kosten auf sich nimmt, die „nur ein Hund“ mit sich bringt. Manche meiner stolzesten Momente verdanke ich „nur einem Hund.“ Viele Stunden sind vergangen in denen meine einzige Gesellschaft „nur ein Hund“ war, aber ich fühlte mich......... nicht ein einziges Mal missachtet oder allein. Einer meiner traurigsten Momente wurden durch „nur einen Hund“ hervorgerufen und an dunklen Tagen war es „nur ein Hund“, dessen freundliche Berührung mir Wohlbefinden und die Stärke, um den Tag zu überstehen, brachte. Falls du auch denkst, es ist „nur ein Hund“, dann wirst du vermutlich auch Sätze kennen, wie „nur ein Freund“, „nur ein Sonnenaufgang“ oder „nur ein Versprechen“. Es ist „nur ein Hund“, welcher das wesentliche aus Freundschaft, Vertrauen und purer unverfälschter Freude in mein Leben bringt. „Nur ein Hund“ ruft in mir das Mitleid und die Geduld hervor, die mich zu einem besseren Menschen macht. „Nur ein Hund“ bringt mich dazu früh aufzustehen, lange Spaziergänge zu machen und sehnsüchtig in die Zukunft zu blicken. Deswegen ist es für mich und den Menschen wie ich es bin eben nicht „nur ein Hund“, sondern eine Verkörperung aller Hoffnungen und Träume für die Zukunft, geliebte Erinnerungen und der pure Genuss der Gegenwart. „Nur ein Hund“ zeigt was gut an mir ist und lenkt meine Gedanken ab. Ich hoffe die anderen Menschen können eines Tages verstehen, dass es nicht „nur ein Hund“ ist, sondern etwas, dass mir Menschlichkeit verleiht und mich zu mehr macht als „nur ein Mensch“. Also wenn du das nächst Mal den Satz „nur ein Hund“ hörst, dann lächle, weil sie es „nur“ nicht verstehen. Wenn du in seine Augen blickst, lässt du all deine Ängste, Sorgen, Traurigkeit und Probleme zurück, denn Hunde geben uns die Flügel, die wir nicht haben und niemals haben werden...
Autor unbekannt
Wie immer gibt es natürlich Positives und Dinge die einen ärgern.
Das Positive mal zuerst....
...schön ist, dass es doch viele Menschen gibt, die einem sehr nahe stehen. Mit denen man lachen und Spaß haben kann, sowie auch ernste Dinge besprechen kann. Einfach Menschen, die zu einem gehören und bei denen man froh ist, dass sie da sind.
Da gibt es Menschen, mit denen man toll zusammenarbeitet, Menschen, mit denen man sich austauscht und Spaß hat, Menschen, die sich zusammengefunden haben, weil sie ein ähnliches Schicksal oder Interesse verbindet.
Gisela, Vanessa, Inga, Anja, Claudia und Co., viele nette Trainerkollegen, Vereinskolleginnen von AfHiN, dem Katzenteam u.a. Ihr alle seit mir sehr wichtig, jeder auf seine Weise. Ich sag Euch einfach mal „Danke“.Schön, dass es Euch gibt! Natürlich kann ich nicht alle namentlich aufzählen, aber diejenigen, die mir nahe stehen, schließe ich hier mit ein auch wenn sie nicht erwähnt sind. Ihr werdet schon wissen, wer gemeint ist!!
Was mich immer wieder ärgert, ist, dass Hunde einfach unfair behandelt werden. Das betrifft private Hundehalter mit und ohne „ Hundeerfahrung“, sowie, und das ist besonders bitter, auch Menschen, die mit Hunden „arbeiten“. Sollte man nicht sich selbst gegenüber den Anspruch haben, „mehr“ wissen zu wollen? Sollte man nicht selbstkritisch hinterfragen, ob mein Standpunkt der „richtige“ ist? Gerade, wenn immer wieder „Fehler“ passieren!
Für den Hund ist das, was er in einem bestimmten Moment tut, das einzig Richtige. Er ist weder hinterlistig, noch falsch oder berechnend!
Theoretisch fundiertes Wissen ist einfach das Fundament, ohne das ich ein Haus irgendwann nicht weiter bauen kann. Jeder sollte den Anspruch an sich selber haben, ein gutes Fundament zu schaffen. Denn nur so kann man fair sein.
Kein Abitur ohne Kindergarten, Vorschule und Mittelschule.........
Die Angebote zumindest sind und waren für viele da!! Es ist keine Zauberei, dass manchen Dinge im Umgang mit Hunden gelingen, hinter die andere nie kommen werden. Wer nicht willens ist, sich zu belesen, zu informieren und weiterzubilden ( auch auf „eigene“ Kosten), der handelt in meinen Augen nicht fair. Und für Menschen, die mit Hunden beruflich umgehen, gilt das im Besonderen, ansonsten sollten sie evtl. lieber etwas anderes tun. Wer sogar kostenfreie Angebote ausschlägt, weil er meint, alles zu wissen und sich dann später durch eigenes Fehlverhalten ständig selbst outet, handelt in meinen Augen verantwortungslos. Wir gehen schließlich mit Lebewesen um und nicht mit Möbelstücken.
Wichtiger als „Erziehung“ ist mir „Beziehung“ und „Vertrauen“. Vertrauen ist auch so ein Fundament. Ohne Vertrauen geht nichts positives weiter. Aber Vertrauen und Beziehung ist „Arbeit“ von beiden Seiten. Ich als Mensch muss Zeit, Liebe, Fürsorge und vieles mehr investieren. Es gibt gerade bei Problemverhalten sicher schnellere Wege, aber die haben nichts mit Beziehung und Vertrauen zu tun. Durch Druck kann man Vertrauen nicht erreichen. Das gilt für den eigenen Hund als auch für mir anvertraute Hunde.
Denn...
...“wer am lautesten brüllt ist nie der Chef“
Ich würde mir wünschen, dass der Umgang mit Hunden fairer wird, dass man ihn als „echtes“ Familienmitglied mit Stärken und Schwächen, mit „seinem“ Charakter und „seiner“ Persönlichkeit sieht.
Dass man zu „seinem“ Hund steht, auch wenn es unbequem oder schwierig wird.
Seht doch mal den Weg als Ziel. Es kann ein Weg des gegenseitigen voneinander Lernens sein.
Ich lerne von jedem einzelnen Hund etwas. Im Besonderen aber von den ungeliebten, als schwierig empfundenen. Sie sind die besten Lehrmeister und wenn man Vertrauen aufgebaut hat, auch die tollsten, stolzesten Persönlichkeiten.
Es ist immer ein gegenseitiges Annehmen und Nachgeben.
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möchte ich mit einen Zitat von der von mir sehr geschätzten
Dr.Ute
Blaschke- Berthold. Der Besuch ihrer Seminare und Fortbildungen ist
mehr als empfehlenswert.
„Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten.“
Dr.rer.nat. Ute Blaschke- Berthold cumcane
Mal sehen, was das neue Jahr so alles bringt!!!!!!