Gedanken zum Jahresende 2011


Beginnen möchte ich mit einem schönen Spruch, den ich im Internet gefunden habe!


Wie immer gibt es natürlich Positives und Dinge die einen ärgern.

Das Positive mal zuerst....

...schön ist, dass es doch viele Menschen gibt, die einem sehr nahe stehen. Mit denen man lachen und Spaß haben kann, sowie auch ernste Dinge besprechen kann. Einfach Menschen, die zu einem gehören und bei denen man froh ist, dass sie da sind.

Da gibt es Menschen, mit denen man toll zusammenarbeitet, Menschen, mit denen man sich austauscht und Spaß hat, Menschen, die sich zusammengefunden haben, weil sie ein ähnliches Schicksal oder Interesse verbindet.

Gisela, Vanessa, Inga, Anja, Claudia und Co., viele nette Trainerkollegen, Vereinskolleginnen von AfHiN, dem Katzenteam u.a. Ihr alle seit mir sehr wichtig, jeder auf seine Weise. Ich sag Euch einfach mal „Danke“.Schön, dass es Euch gibt! Natürlich kann ich nicht alle namentlich aufzählen, aber diejenigen, die mir nahe stehen, schließe ich hier mit ein auch wenn sie nicht erwähnt sind. Ihr werdet schon wissen, wer gemeint ist!!


Was mich immer wieder ärgert, ist, dass Hunde einfach unfair behandelt werden. Das betrifft private Hundehalter mit und ohne „ Hundeerfahrung“, sowie, und das ist besonders bitter, auch Menschen, die mit Hunden „arbeiten“. Sollte man nicht sich selbst gegenüber den Anspruch haben, „mehr“ wissen zu wollen? Sollte man nicht selbstkritisch hinterfragen, ob mein Standpunkt der „richtige“ ist? Gerade, wenn immer wieder „Fehler“ passieren!

Für den Hund ist das, was er in einem bestimmten Moment tut, das einzig Richtige. Er ist weder hinterlistig, noch falsch oder berechnend!

Theoretisch fundiertes Wissen ist einfach das Fundament, ohne das ich ein Haus irgendwann nicht weiter bauen kann. Jeder sollte den Anspruch an sich selber haben, ein gutes Fundament zu schaffen. Denn nur so kann man fair sein.

Kein Abitur ohne Kindergarten, Vorschule und Mittelschule.........

Die Angebote zumindest sind und waren für viele da!! Es ist keine Zauberei, dass manchen Dinge im Umgang mit Hunden gelingen, hinter die andere nie kommen werden. Wer nicht willens ist, sich zu belesen, zu informieren und weiterzubilden ( auch auf „eigene“ Kosten), der handelt in meinen Augen nicht fair. Und für Menschen, die mit Hunden beruflich umgehen, gilt das im Besonderen, ansonsten sollten sie evtl. lieber etwas anderes tun. Wer sogar kostenfreie Angebote ausschlägt, weil er meint, alles zu wissen und sich dann später durch eigenes Fehlverhalten ständig selbst outet, handelt in meinen Augen verantwortungslos. Wir gehen schließlich mit Lebewesen um und nicht mit Möbelstücken.

Wichtiger als „Erziehung“ ist mir „Beziehung“ und „Vertrauen“. Vertrauen ist auch so ein Fundament. Ohne Vertrauen geht nichts positives weiter. Aber Vertrauen und Beziehung ist „Arbeit“ von beiden Seiten. Ich als Mensch muss Zeit, Liebe, Fürsorge und vieles mehr investieren. Es gibt gerade bei Problemverhalten sicher schnellere Wege, aber die haben nichts mit Beziehung und Vertrauen zu tun. Durch Druck kann man Vertrauen nicht erreichen. Das gilt für den eigenen Hund als auch für mir anvertraute Hunde.

Denn...

...“wer am lautesten brüllt ist nie der Chef“


Ich würde mir wünschen, dass der Umgang mit Hunden fairer wird, dass man ihn als „echtes“ Familienmitglied mit Stärken und Schwächen, mit „seinem“ Charakter und „seiner“ Persönlichkeit sieht.

Dass man zu „seinem“ Hund steht, auch wenn es unbequem oder schwierig wird.

Seht doch mal den Weg als Ziel. Es kann ein Weg des gegenseitigen voneinander Lernens sein.

Ich lerne von jedem einzelnen Hund etwas. Im Besonderen aber von den ungeliebten, als schwierig empfundenen. Sie sind die besten Lehrmeister und wenn man Vertrauen aufgebaut hat, auch die tollsten, stolzesten Persönlichkeiten.

Es ist immer ein gegenseitiges Annehmen und Nachgeben.

Schließen möchte ich mit einen Zitat von der von mir sehr geschätzten
Dr.Ute Blaschke- Berthold. Der Besuch ihrer Seminare und Fortbildungen ist mehr als empfehlenswert.


Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten.“

Dr.rer.nat. Ute Blaschke- Berthold cumcane


Mal sehen, was das neue Jahr so alles bringt!!!!!!